Ensembles | Künstler

Tadas Girininkas

Surin | Bass

Debüt bei Zaubersee: 26. Mai 2017

Der Bass Tadas Girininkas stammt aus Litauen und schloss seine Ausbildung 2009 mit einem Master an der Litauischen Musik- und Theaterakademie ab. In der Saison 2015/16 brillierte er als Colline in einer Neuproduktion von «La Bohème» am Litauischen Nationaltheater, wo er auch in «Das Alexanderfest» von Händel sowie als de Silva in «Ernani», als Rocco in «Fidelio» und als Bartolo in «Le nozze di Figaro» auftrat.

An der Stadtoper Vilnius debütierte er kürzlich als Arkel in «Pelléas et Mélisande» von Debussy. Er war zudem als Ferrando im «Trovatore» und als Solobassist in «Les Béatitudes» von César Franck zu hören, ausserdem als Angelotti in der «Tosca» und als Mustafa in «L’italiana in Algeri». Seine jüngsten Debüts am Litauischen Nationaltheater beinhalten den Rocco in «Fidelio», de Silva in «Ernani» und Heinrich im «Lohengrin», Colline in «La Bohème» an der Stadtoper Vilnius und Maljuta-Skuratow in «Die Zarenbraut» am Musiktheater Kaunas. Girininkas ist an litauischen Häusern bereits in verschiedenen Hauptrollen aufgetreten, darunter als Zuniga, Sparafucile, als der Zweite Geharnischte in der «Zauberflöte», Johann in «Werther», der Hauptmann und Saretzki in «Eugen Onegin», Geronte di Lavoir in «Manon Lescaut», Don Alfonso in «Così fan tutte», Escamillo in «Carmen», Lord Tristan in «Martha», Graf Capulet in «Roméo et Juliette», Wagner im «Faust», Raimondo in «Lucia di Lammermoor», als Attila in der gleichnamigen Oper, Caronte in «L’Orfeo», Seneca in «L’incoronazione di Poppea» und Simone in «Gianni Schicchi».

Als Oratoriensänger wirkte er an der Missa Brevis mit, ausserdem in den Requien von Mozart und Verdi, der Messa di Gloria von Puccini und Brittens War Requiem. 2013 war er in Litauen Opernsolist des Jahres, und kürzlich wurde ihm das litauische Goldene Kreuz der Bühne verliehen.